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Am Abend unserer Ankunft auf Phuket meldete sich der kleine Hunger, nachdem wir unsere Koffer ausgepackt, uns häuslich eingerichtet und die direkte Umgebung erkundet hatten. Das Restaurant im SALA erschien uns ungeeignet da man sich dort auf den Feierabend vorbereitete und wir sowieso nur eine Kleinigkeit essen wollten. Direkt neben dem Hotel gibt es eine Art Mini-Village: Mit einem Supermarkt, mit ein paar Restaurants, mit einem Taxi-Stand, mit einem Souvenir-Laden. Und mit Krua Pru Jeh Son.

Dieses Restaurant gibt es gleich 2x in dem kleinen Village: Das ältere Krua Pru Jeh Son 1 wird geführt von Bank und seiner Frau Kung – das neue Krua Pru Jeh Son 2 von Bengs’ Schwager Boy befindet sich nur wenige Hundert Meter vom „Stammhaus“ entfernt. Und genau dazwischen liegt die gemeinsame Küche, in der die Mutter von Kung in einer atemberaubenden Geschwindigkeit absolut leckeres Thai- und Seafood zaubert.

Die Portionen sind ausreichend groß, die verwendeten Lebensmittel frisch und die Preise angemessen. Trotzdem hatte ich Angst, dass die vom letzten Thailand-Aufenthalt übrig gebliebene Banknoten nicht mehr reichen würden. Mein Lieblings-Reisebegleiter, Gatte und Beschützer besprach sich kurz mit den Besitzern und schon war das Problem aus der Welt geschafft: Mit dem Satz „No problem, you can pay tomorrow, no problem“ und einem breiten Lächeln in den Gesichtern von Bank und Boy war die Sache für die beiden erledigt und wir drei spätestens am nächsten Tag bei Begleichung unserer Schulden in den Kreis der Familie aufgenommen.

Mit Bank fuhr unser Junior zum ersten Mal in seinem Leben auf einem Motorroller (ohne Helm!) und wurde von ihm und dem Mitarbeiter Jap in die Geheimnisse des Fischens am Meer eingeweiht. Mit Boy litten wir mit, als sein kleiner Sohn 5 Tage im Hospital verbringen musste, weil er sich in einem anderen Restaurant so sehr den Magen verdorben hatte. Und ich wurde auf die Farm des Schwiegervaters von Beng mitgenommen, auf denen so weit das Auge reicht Chili-Pflanzen, Gurken, Papaya und viele andere Obst- und Gemüsearten angebaut werden.

Wir vermissen sogar die sanfte Katze Lucky, die so heißt, weil sie als einziges von drei Babys überlebt hat, nachdem die Katzenmama einen Unfall hatte und selbst daran gestorben ist. Glück muss man halt haben! Wir hatten auch Glück. Glück, an unserem ersten Abend auf Phuket dieses – und kein anderes – Restaurant besucht zu haben.

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