Was man in Istanbul auf keinen Fall verpassen sollte

Unser Fazit: Istanbul ist eine sehenswerte Stadt und drei Tage Sightseeing können nur einen Vorgeschmack auf eine weitere Reise sein. Beim nächsten Besuch würden wir einen Besuch vom Dolmabahçe- sowie Topkapı-Palast ebenso einplanen wie einen Wellness-Tag in einem altehrwürdigen Hamam und einen Ausflug zu den komplett autofreien Prinzeninseln. Diese befinden sich direkt an der asiatischen Küste im Marmarameer und tragen ihren Namen, weil sie zu byzantinischen Zeiten Verbannungsort für junge Prinzen waren, die zur Vermeidung von Erbstreitigkeiten zugunsten eines größeren Bruders vom Rest der Familie entfernt leben mussten.

Während unserer Bootstour auf dem Bosporus bekommen wir die Prinzeninseln zwar nicht zu Gesicht, wohl aber wunderschöne Sommervillen und Uferpaläste, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert von wohlhabenden Osmanen erbaut wurden und von denen es leider immer weniger gibt weil der Erhalt sehr kostenintensiv ist.

Ganz in der Nähe des Bootsanlegers nähe der Galatabrücke befindet sich der Gewürzbasar, auch bekannt als Ägyptischer Markt. Hier bekommt man neben Gewürzen mittlerweile auch Textilien sowie Elektronik-Artikel und vor dem Eingang zu dem überdachten Basar werden außerdem Tiere (zumeist Vögel) und Pflanzen angeboten.

Wer Zeit hat und vom Gedränge der Märkte noch nicht genug hat, läuft einfach einen knappen Kilometer südlich und gelangt so automatisch zu dem Viertel Istanbuls, in dem sich der Große Basar befindet. Dieser erstreckt sich auf einem Areal von mehr als 30.000 Quadratmeter und bietet Platz für tausende Händler und noch mehr Besucher.

Man kann sich natürlich auch einfach nur treiben lassen und entdeckt auf diese Weise interessante oder skurrile Dinge: Ob die Döner Bank wohl einem Stresstest standhalten würde? Oder wie viele Zigaretten kann man wohl aus 8 Tüten Tabak drehen? Auch interessant, wie viele Hinweisschilder ein Bauarbeiter lesen muss, bevor er sich einer Baustelle nähern darf. Dem Schild mit dem Totenkopf nähert man sich besser nicht unnötig… Die besten Schnappschüsse werden komplettiert durch ein kleines Café mit außergewöhnlicher Beleuchtung und mein persönlicher Favorit ist die “Handy-Tankstelle”, bei der man für 1 Türkische Lira Strom abzapfen darf.

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