Spannender als China Town: Chow Kit

Keine schlecht nachgemachten Handtaschen, Proll-Uhren bzw. anderen überflüssigen Plunder und keine (ich schwöre: keine!) Touristen gibt es in Chow Kit. Das ist praktisch das Einkaufsparadies für Locals und dort kann man alles erwerben, was man (nicht) braucht: Auf dem Dry Market von A wie Ameisenvernichter bis Z wie Zahnbürstenhalter ist alles dabei. Je bunter, desto schöner – allerdings nicht für mich und deswegen zog es mich auch zum Wet Market.

Hier hatte ich so viel Spaß wie schon seit langem nicht mehr. Dem Umstand geschuldet, dass sich wohl kaum Touristen in dieses Areal verirren, war die am häufigsten beantwortete Frage „where do you come from?“ und weil ja – neben großen Nasen und heller Haut – auch noch andere tolle Dinge aus Deutschland kommen, ging auch gleich die Fachsimpelei über Deutsche Autos, unseren Export-Schlager Michael Schumacher und Bayern München los.

Von dort aus habe ich mich zu Fuß auf den Weg zum KL Tower, dem vierthöchsten Fernsehturm der Welt, gemacht. Leider ohne Regenschirm obwohl ich ihn auf Anraten eines freundlich-besorgten Herrn nach Asien mitgenommen hatte. Die Fotos „von oben“ sind dem Sauwetter entsprechend langweilig und ich habe große Befürchtungen, dass es in einer guten Stunde immer noch nicht anders sein wird. Dann geht es nämlich zu den Petronas Towers und auf die Skybridge.

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