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Am 30. Dezember wurde ein Brief unter der Tür durchgeschoben, der auf jede Menge “Unannehmlichkeiten” in Vorbereitung auf die Silvester-Feier hinwies. Rund um den Pool und die angrenzenden Bereiche wurde ab Mittags fleissig gewerkelt, dekoriert und in einem Baum am Strand der Countdown-Zähler montiert. Unmengen von Blumen wurden herbeigeschafft und verarbeitet und selbstverständlich wurde auch das auf dem Grundstück befindliche Geisterhäuschen hübsch dekoriert.

Apropos Geisterhäuschen: Die haben es mir mächtig angetan – sollte ich jemals ein Grundstück kaufen um ein Haus darauf zu bauen, werde ich ebenfalls ein Geisterhäuschen aufstellen. Nach animistischer Weltanschauung muss man das unbedingt machen um allen Geistern, die vor einem das Grundstück bewohnt haben, eine neue Heimat zu bieten. Das Geisterhäuschen darf nicht im Schatten des neu errichteten Hauses stehen und muss außerdem ästhetisch ansprechend gestaltet und immer hübsch mit Blumen dekoriert werden. Andernfalls läuft man Gefahr, dass die gesamte Geister-Baggage zeternd und kreischend auszieht und den Besitzer des Grundstücks ins tiefe Unglück stürzt. Wir haben nichts zu befürchten weil frische Lotusblumen das Geisterhäuschen schmücken – Silvester kann also kommen.

Das (laut Reiseveranstalter obligatorische) Silvester-Menü war ein Traum: An vielen “Marktständen” wurden die verschiedensten Dinge gebraten, gegrillt und sautiert. Alles in einer Spitzenqualität und in so ausreichender Menge, dass es für die doppelte Anzahl an Gästen gereicht hätte. Ein Mini-Feuerwerk (in Hua Hin eigentlich verboten) sowie eine Tanzvorführung und die Darbietung einer eigens aus Bangkok eingeflogenen Rockband rundeten den Abend ab.

Foto: AllzweckJack/photocase.com

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