Sa Calobra: Aufregend, aber überfüllt

Am Morgen zieht es uns zunächst wieder nach Pollença, wo wir einen kleinen Badestop einlegen, bevor wir zu aufregenderen Taten bereit sind. Sa Calobra ist unser Ziel – ein kleines Dorf, was bis Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts nur über den Seeweg erreicht werden konnte. Dann erst wurde eine gut 12 Kilometer lange Serpentinenstraße angelegt, die auf ihrer Länge einen Höhenunterschied von fast 700 Metern überwindet und deren Nutzung nichts für schwache (Beifahrer-)Nerven ist. Ich kenne die Straße von früheren Mallorca-Besuchen allerdings schon und koste die entsetzt-faszinierten Blicke meiner beiden Mitreisenden voll aus ;-)

Offenbar haben wir die selbe Idee wie geschätzte 1.000 andere Menschen auch… Jeder will nach Sa Calobra und der Fußweg am Strand entlang bis zur Felsenschlucht Torrent de Parreis gestaltet sich schwierig, da die sich im engen Felsgang entgegenkommenden Besucher immer wieder stehenbleiben müssen, um den jeweils anderen durchzulassen. Diese “kuscheligen” Verhältnisse setzen sich in der Schlucht fort und selbst auf dem Wasser scheinen sich die kleinen Segelbote gegenseitig zu behindern. Nichts wie weg hier!

Titelfoto: flobox/photocase.com

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