Regensburg im Regen…

Nach einem ausgedehnten Spätstück (Bezeichnung für Frühstück, was nach 10 Uhr stattfindet) verließen wir Gut Steinbach und Reit im Winkl bei strahlendem Sonnenschein. Unser Plan, auf der Rückfahrt ins unterfränkische Zuhause einen Abstecher nach Regensburg zu machen, nahm der Wettergott leider wörtlich: Ungefähr Hundert Kilometer vor Regensburg öffnete der Himmel seine Schleusen und es wurde ungemütlich. Bis wir das UNESCO-Welterbe erreichten, ging der Starkregen glücklicherweise in Nieselregen über, so dass wir relativ trockenen Fußes den Weihnachtsmarkt und den Dom samt seinem Domschatz unter die Lupe nehmen konnten.

Der Dom St. Peter, dessen 600-jährige Bauphase teilweise sogar durch weltweit vertriebene Ablassbriefe finanziert wurde, beherbergt die größte freihängende Orgel der Welt und einen beeindruckenden Domschatz mit kostbaren Monstranzen, Kelchen, Bischofsstäben sowie prachtvollen liturgischen Gewändern.

Der mit fast 900 Jahren ältesten Steinbrücke Deutschland, der Steinernen Brücke, wird zur Zeit eine Sanierung spendiert und sie versteckt sich hinter Planen, die wohl erst Ende 2017 entfernt werden können. Hier an der Donau ist es wegen des nasskalten Wetters aber sowieso ein wenig trostlos und so beschließen wir, zum Abschluss unserer kurzen Reise noch die Walhalla zu besichtigen, die etwa 15 Kilometer vom Stadtkern Regensburgs entfernt liegt.

Dort um 16 Uhr angekommen, stehen wir vor verschlossenen Toren: Während der Wintermonate wird die Gedenkstätte bereits um viertel vor vier am Nachmittag verschlossen und deshalb verschieben wir diesen Ausflug auf das kommende Jahr und machen uns endgültig auf den Heimweg.

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