Meine neue Angst-Therapie

Gewitter sind einfach nur ätzend und viele von Euch wissen, dass ich eine Heidenangst vor dieser Naturgewalt habe. Gestern erwischt es mich dann „kalt“: Nichts ahnend und nichtsnutzig lungere ich im Balé am Pool herum, als sich plötzlich im Zeitraffer-Verfahren der Himmel verdunkelt und die Hölle losbricht. Gewitter-Fans hätten ihre wahre Freude daran gehabt…

Aussichtslos, ins Haus zu kommen – dazu hätte ich ein Boot gebraucht. Und selbst wenn mir eines zur Verfügung gestanden hätte, wäre es sicherlich gekentert und ich wäre im Sturm mit Mann und Maus ertrunken – selbstverständlich nachdem der Blitz vorher ein Grill-Hähnchen oder Babi Guling aus mir gemacht hätte.

Also abwarten und dem hektischen Treiben der Angestellten zuschauen, die hastig Schirme zumachten, Auflagen für Liegen und Stühle zurück ins Trockene brachten und die Bambusrollos meines Unterschlupfs herunter ließen. Eine Stunde später war es vorbei und ich konnte mich – bei immer noch strömenden Regen – zurück in mein sicheres Häuschen trollen. Und während ich mich noch ärgere, dass ich mangels Kamera die Weltuntergangsstimmung aus meinem Balé heraus nicht dokumentieren konnte, grummelt es in der Ferne schon wieder…

Foto: Gräfin./photocase.com

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