J wie Jeans

Es folgen die ultimativen Tipps für alle, die ihre Koffer packen um zu einer Ayurveda-Reise nach Asien aufzubrechen. Das Wichtigste vorweg: Die Lieblings-Jeans sind im Ayurveda-Resort vollkommen überflüssig und eher für die lange An- und Abreise geeignet.

Zuhause lassen kann man feste Schuhe, Schmuck, dekorative Kosmetik-Artikel und das Gesichtscreme-Arsenal – durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist die Haut sowieso schön durchfeuchtet und glatt. Weiterhin sollte hochwertige und empfindliche Kleidung besser im heimischen Kleiderschrank auf die Rückkehr eines Ayurveda-Reisenden warten.

Zur Reiseplanung und -vorbereitung hat sich übrigens die kostenfreie App Wunderlist bewährt, die seit einiger Zeit auf meinem Computer und Smartphone wohnt und deren Inhalt auf beiden Geräten automatisch synchron gehalten wird. Hier speichere ich einfach alles ab, was zu einer Reise gehört: Orte, die ich unbedingt anschauen möchte – Hotels, in denen ich wohnen könnte – Dinge, die ich mitnehmen muss.

Meine Empfehlung lautet, leichte und luftige Kleidung einzupacken, die pflegeleicht ist oder sogar nach der Reise aussortiert werden kann. Obwohl man (mehrfach) täglich duscht, gibt es einen permanenten Ölfilm auf der Haut, der von der Kleidung aufgenommen wird. Außerdem ist es ratsam, ausschließlich dunkle Unterwäsche mitzunehmen da während der Massagen mit Öl nicht gespart wird und weiße Slips in Nullkommanix furchtbar aussehen.

Wer Yoga praktiziert und den Platz im Koffer erübrigen kann, sollte seine eigene Matte von zuhause mitbringen, da die im Resort zur Verfügung stehenden Yoga-Matten eventuell nicht so schön anzusehen sind.

Medikamente – sofern man nicht auf die Einahme angewiesen ist – kann man getrost im heimischen Medizinschrank stehen lassen, da die betreuenden Ayurveda-Ärzte für jedes akute Wehwehchen Medizin vorrätig haben oder fix anrühren können.

In die Kulturtasche des weiblichen Geschlechts gehören bei Bedarf unbedingt eine ausreichende Menge Tampons, da diese vor Ort mit großer Wahrscheinlichkeit nicht erhältlich sind. Ich hatte während meiner Reise interessante Begegnungen mit diversen Apothekern, die solche Artikel noch nicht im Sortiment aufgenommen hatten (und die mich und mein mitgebrachtes Ansichtsexemplar mit großem Interesse, aber auch einer gewissen Portion Abscheu begutachteten) sowie einigen Frauen, die bisher nichts von der Existenz von Tampons, geschweige denn deren Anwendungsgebiet, gewusst hatten (und die mich mit großen Augen verschreckt anschauten und flüsterten „…you put this inside your body???“).

Außerdem rate ich dazu, den Kulturbeutel auf jeden Fall mit feuchtem Toilettenpapier zu bestücken. Der Sinn dieses in Asien nicht erhältlichen Luxusartikels wird spätestens dann klar, wenn der Abführtag gekommen ist, an dem man bis zu zwei Dutzend mal die Toilette aufsuchen muss…

Und last but not least, kann ich noch die Mitnahme einer Taschenlampe empfehlen, da der Strom vor Ort teilweise mehrfach am Tag ausfällt und es dann durchaus für zwei bis drei Stunden dunkel bleiben kann. Zwar bietet nahezu jedes Hotel weltweit eine Taschenlampe im Zimmer feil, die aber erfahrungsgemäß in 9 von 10 Fällen nicht oder ungefähr drei Sekunden funktioniert.

Wenn Du weitere Tipps zu Dingen hast, die unbedingt während einer Ayurveda-Reise in den Koffer gehören, freue ich mich auf Kommentare.

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