Im (Mücken-)Paradies

Wir hatten uns für das Asara entschieden, weil dieses Boutique-Hotel mit seinen knapp 100 Villen und Suiten direkten Zugang zum Meer bietet und die von uns favorisierte Unterkunft mit einem separaten Wohnzimmer ausgestattet war und damit als Schlafzimmer für den Junior genutzt werden konnte. Unsere “Private Pool Villa” wurde täglich 2x gereinigt und machte auch sonst einen sehr ordentlichen Eindruck, auch wenn das Mobiliar teilweise schon ein wenig abgenutzt wirkte.

Nach dem Check-In am Nachmittag des Heiligabend und einer ersten Orientierung nach einem langen Flug mit Thai Airways sowie einem nicht enden wollenden Transfer nach Hua Hin flüchteten wir nach einem kurzen Abendessen aus dem mückenumschwirrten Open Air-Restaurant, wo wir uns trotz Repellent-Spray bereits das erste halbe Dutzend Moskito-Stiche eingefangen hatten. Es sollten nicht die Letzten bleiben…

Das Frühstück im Asara ist übrigens sensationell: Ein umfangreicheres Angebot an westlichen und asiatischen Speisen habe ich in einem Haus dieser Größe selten gesehen – an jedem Tag wechselte das Repertoire an kalten und warmen Speisen und alles war sehr schmackhaft. Ben, der General Manager, ist ständig in der Anlage unterwegs, immer ansprechbar und kümmert sich rührend und mit großem Charme um seine Gäste. Service-Gedanke at it’s best, den er auch auf sämtliches Personal übertragen konnte.

Alles in allem ein Ort zum Wiederkommen wenn da nicht die Moskitos wären, die wir so nah am Meer in dieser Anzahl nicht vermutet hätten. Ein “Schuldiger” war schnell ausgemacht: In der Mitte der Anlage befindet sich ein See, der scheinbar nicht mit ausreichend Frischwasser versorgt wird und hierzulande wohl als “stehendes Gewässer” bezeichnet werden würde. DAS Paradies für eine ordentliche Mückenpopulation, der man nur schwer mit den entsprechenden Sprays und Mittelchen etwas entgegen setzen kann. Aus diesem Grund konnten wir unseren kleinen Garten und den privaten Pool an den Abenden auch nicht richtig nutzen, was sehr schade war.

Seltsamerweise sind die allermeisten Fotos unserer “Villa 159″ verwackelt und die Wenigsten vorzeigbar. Dem geneigten Leser möchte ich daher den offiziellen Link zum Asara ans Herz legen – dort gibt es wunderbare Fotos zu sehen, die auch nicht geschönt sind.

Foto: Feverpitched/photocase.com

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