G wie Galle

Wer sich einer (teilweise sehr anstrengenden) Ayurveda-Kur unterzieht, braucht ab und zu ein wenig Abwechslung. Um „Lagerkoller“ zu vermeiden, bieten die meisten Resorts halbtägige Ausflüge an, die nach Absprache mit den Ärzten terminiert werden damit die ayurvedischen Anwendungen trotz der „Aufregung“ eines Ausflugs trotzdem effizient bleiben.

Einer dieser Ausflüge führte uns in die knapp 40 Kilometer entfernte Hafenstadt Galle, deren Altstadt seit 1988 zum Weltkulturerbe zählt. Wir besuchen die Dutch Reformed Church, eine von den Niederländern 1755 erbaute Kirche, die heute zu den ältesten zählt, die in Sri Lanka noch als Gotteshaus genutzt werden.

Auf dem Weg zum Fort kommen wir an der All Saints Church vorbei, die 100 Jahre weniger auf dem Buckel hat, uns jedoch versperrt bleibt. Vielleicht sind die Anglikaner ja eher eine verschlossene Gemeinschaft…

Ein Wolkenguss vertreibt uns von der Küstenlinie zurück in die Altstadt und wir flüchten unter das schützende Verandadach des berühmten Galle Fort Hotel – einst als Kaufmannshaus gebaut, ist es heute ein zauberhaftes Boutique Hotel mit nur einem Dutzend Zimmern.

Eigentlich müssten wir uns hier einen Mojito oder einen anderen Schirmchendrink genehmigen, aber da sich niemand traut, bestellen wir doch nur frische Kokosnüsse, die uns geradewegs aus dem Kühlschrank heraus serviert werden und deren Saft nach dem vielen heißen Wasser und den Tees erfrischend kühl ist.

2 Kommentare

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