E wie Ernährung

Je nach Konstitutionstyp wird der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel empfohlen oder davon abgeraten. Am Ende eines Aufenthalts im Sithnara erhält jeder Gast von der Ayurveda-Ärztin eine individuelle Auflistung von Lebensmitteln, die man nicht öfter als 1-2 mal pro Monat oder Woche zu sich nehmen sollte bzw. die man täglich essen darf. Diese Liste hilft ungemein bei den ersten Einkäufen, nachdem man von einer Ayurveda-Reise zurück gekehrt ist und wieder selbst den Kochlöffel schwingen muss.

Grundsätzlich werden im Ayurveda 6 Geschmacksrichtungen unterschieden, die die Köche im Sithnara bei der Zubereitung aller Mahlzeiten berücksichtigen: Süß, sauer, salzig, scharf, bitter und zusammenziehend. Auf dem (zu 99% vegetarischen) Speiseplan steht viel Rohkost, außerdem Suppen, Currys und gedünstetes Gemüse.

Zum täglich um halb acht stattfindenden Frühstück gibt es neben grüner Suppe auch frisches Obst, Kräutertee und warmes bzw. heißes Wasser. Außerdem Roti-Taler, die zu gleichen Teilen aus Hirsemehl und frischen Kokosfasern bestehen und als Brotersatz mit Marmelade gegessen werden können (was ich mir jedoch für die Dauer meines Aufenthalts verkneife, weil ich schließlich abnehmen will).

Mittags und Abends gibt es ein Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Grundsätzlich wird für alle Gäste einheitlich gekocht, wobei spezielle Wünsche bei Unverträglichkeiten natürlich berücksichtigt werden. Die Ayurveda-Ärztin bespricht sich täglich mit den Köchen und teilt ihnen mit, welche Speisen gemäß der individuellen Verfassung aller Gäste auf dem Plan stehen sollten.

2 Kommentare

  1. Ich gebe zu, ansprechend und lecker sieht das alles aus. Das Auge isst halt doch mit, was man mir ruhig öfter souf­f­lie­ren sollte. Männlich halt, da kann man nix machen, oder? =)

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