Bali hat mich wieder!

19:00 Uhr
Nachdem sich das Internet gestern Abend nach Ankunft auf Bali nicht so gnädig gezeigt hat und mir darüber hinaus auch noch der sorgsam verfasste Blog-Eintrag verloren ging, probiere ich es heute noch einmal.

19:04 Uhr
Scheint zu klappen – der obige Teil wurde schon mal gepostet :-)

Während ich auf mein Abendessen warte, kann ich also fleissig weiterschreiben. Es fällt mir immer noch schwer, die gestrigen Eindrücke in Worte zu fassen – will es aber trotzdem versuchen: Nach meinem 3-stündigen Flug von Kuala Lumpur bin ich wieder einmal von überaus netten und darüber hinaus auch noch lustigen Menschen in Denpasar aufgepickt und in ein Auto verfrachtet worden, welches gut und gerne auf 15 Grad unter Außentemperatur herunter gekühlt worden war.

Meine Bitte, es den Einheimischen gleich zu tun und einfach bei geöffneten Fenstern die Reise fortzusetzen, wurde zuerst mit großem Gelächter quittiert. Offenbar hielten die beiden das für einen Scherz und überhaupt nicht „touri-like“, waren dann aber schnell vom Ernst meines Anliegens überzeugt und entriegelten begeistert die Kindersicherung für die Fensterscheiben.

Wie sonst hätte ich durch die abgedunkelten Scheiben die bunte Pracht der festlich dekorierten Tempel anschauen können oder mich am saftigen Grün der Reisfelder satt sehen sollen? Wie den typischen Duft von Balis allgegenwärtigen Räucherstäbchen wahrnehmen oder den Geruch der Saté-Spießchen, die in den Warungs und transportablen Garküchen gebraten werden? Wer einmal hier gewesen ist, weiß genau, was ich meine…

Nachdem wir ein heftiges Gewitter in den Bergen hinter uns gelassen hatten, waren wir fast 5 Stunden nach meiner Ankunft am Flughafen dann bei völliger Dunkelheit im äußersten Nordwesten von Bali angekommen. Hier erwartete mich ein fruchtiges Gebräu aus Kokos-Milch und Limetten-Saft sowie ein erfrischendes, kaltes Handtuch zur Begrüßung – mitsamt hinters‘ Ohr zu steckender Frangipani-Blüte. Und nein – ich sehe damit nicht albern aus ;-)

Hier ist es so anders… Nach 6 relativ hektischen und lauten Tagen in Kuala Lumpur erwartet mich nun das absolute Kontrast-Programm. Den einzigen „Lärm“ veranstalten die vielen Vögel sowie die Wellen, die in nicht enden wollender Unermüdlichkeit geräuschvoll am Stand ankommen und mich so ruhig werden lassen, wie ich lange nicht gewesen bin. Endlich bin ich wieder auf Bali!

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